20. Oktober, 20:30-22:00 Uhr, Bildungszentrum 21

Geteilte Gemeinschaft Podium

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostet keinen Eintritt.

 

Zum Ende der Basler Philosophietage finden sich einige der Referentinnen und Referenten, etwa Christine Abbt und Kathrin Meyer, zusammen mit Marc-André-Kaspar und Flavio Marelli auf dem Podium ein um Gemeinsamkeiten und Unterschiede nochmals kritisch zu diskutieren. Das Publikum ist wie immer zum Mitdiskutieren eingeladen.

  • Christine Abbt

    SNF Förderprofessorin für Philosophie, Universität Luzern

    Christine Abbt leitet seit 2015 im Rahmen ihrer SNF-Förderungsprofessur an der Universität Luzern das Projekt „Fremd- und Vieltun. Zur Bedeutung von Formen der Nicht-Identität für die Demokratie“. Seit 2016 ist Christine Abbt zudem Privatdozentin an der Universität Zürich, wo sie zum Thema „Denken und Vergessen“ habilitierte. Forschungsschwerpunkte von Prof. Abbt liegen in der Praktischen Philosophie, in der Ästhetik und in der Gedächtnistheorie. Gegenwärtig schreibt sie an der Monographie „Demokratie und Formen der Nicht-Identität. Antike, Aufklärung, 20. Jahrhundert, Gegenwart“.

  • Thomas Geisen

    Dozent, Institut Integration und Partizipation, FHNW

    Promotion zum Dr. phil. in Soziologie an der Universität Basel (Schweiz). Studienabschlüsse als Diplom Sozialarbeiter/Sozialpädagoge an der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit in Saarbrücken (Deutschland), Magister Artium in Soziologie an der Universität Trier (Deutschland) und Master of Arts in Politics an der London Guildhall University (United Kingdom). Themenschwerpunkte: Die Themenfelder "Arbeitsintegration und Eingliederungsmanagement/Disability Management" sowie "Arbeit, Mobilität und Migration" werden von mir im vierfachen Leistungsauftrag bearbeitet, d. h. in Lehre/Forschung & Entwicklung/Weiterbildung/Dienstleistung.

  • Katrin Meyer

    Privatdozentin für Philosophie, Universität Basel

    Katrin Meyer ist Privatdozentin für Philosophie an der Universität Basel und Oberassistentin für Gender Studies an der Universität Zürich. Sie forscht zu Theorien der Macht, der radikalen Demokratie, zu feministischer Kritik, Sicherheit und Migration. Jüngste Veröffentlichungen: Theorien der Intersektionalität zur Einführung, Hamburg: Junius 2017; Macht und Gewalt im Widerstreit. Politisches Denken nach Hannah Arendt, Basel: Schwabe 2016.

  • Martin Saar

    Professur für Sozialphilosophie, Goethe-Universität Frankfurt

    Martin Saar ist seit Herbst 2017 Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität. Er hat an der Freien Universität in Berlin und in New York Philosophie, Psychologie und Volkswirtschaftslehre studiert. Er hat in Frankfurt im Rahmen einer Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit einer Arbeit zum Begriff der Genealogie bei Nietzsche und Foucault im Fach Philosophie promoviert, war anschließend wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und wurde mit einer Arbeit zur politischen Theorie Spinozas habilitiert. Professurvertretungen und Gastaufenthalte haben ihn an die Universitäten in Bremen, Hamburg, an die New School for Social Research in New York und an die Humboldt-Universität geführt. Von 2014 er 2017 war er Professur für Politische Theorie an der Universität Leipzig. An der Goethe-Universität ist er Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und des Kollegiums des Instituts für Sozialforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte und Interessen beziehen sich einerseits auf die Philosophie und Politische Ideengeschichte der frühen Neuzeit, besonders das Werk des holländischen Philosophen Baruch de Spinoza, dessen Überlegungen zu einer vielfältigen, „heterogenen Demokratie“ er gerade für die Frage nach dem Zusammenleben unter heutigen politischen Bedingungen für überraschend aktuell hält. Andererseits interessiert er sich für das Problem der Macht als zentralem gesellschaftlichem Faktor, wie es in der neueren französischen Philosophie, in der Theoriegeschichte des Marxismus und besonders in der Kritischen Theorie eine herausragende Rolle spielt.

Moderation: Marc-André Kaspar und Flavio Marelli