20. November, 14:00-15:00 Uhr, Druckereihalle

Empathie mit Robotern? Wie weit unser Verstehen Anderer reicht Vortrag

Können wir mit Robotern und anderen Formen künstlicher Intelligenz empathisieren? Und falls ja, warum sollten wir so etwas tun? Der Vortrag behandelt in einem ersten Schritt die Reichweite unseres emphatischen Vermögens und argumentiert anhand eines Vergleichs mit fiktionalen Charakteren, dass wir uns in Roboter hineinversetzen können. In einem zweiten Schritt werden die moralischen Implikationen solch empathischen Perspektivenwechsels diskutiert.

  • Susanne Schmetkamp

    Als Leiterin der Forschungsgruppe «Ästhetik und Ethik der Aufmerksamkeit» an der Universität Fribourg erforscht Susanne Schmetkamp mit ihrem Team Formen ästhetischer und ethischer Aufmerksamkeit in ihren unterschiedlichen kulturellen, praktischen sowie politischen Kontexten. In einem damit zusammenhängenden Habilitationsprojekt argumentiert sie für die Bedeutung des (empathischen) Perspektivenwechsels in der ästhetischen Erfahrung und für unser ethisches Miteinander. Daneben hat Susanne Schmetkamp viele Jahre als Kulturjournalistin gearbeitet, darunter für die Deutsche Presse Agentur (dpa), das Grimme-Institut und Die Zeit. Ihr neustes philosophisches Buch heisst «Theorien der Empathie – zur Einführung».

Moderation: Flavio Marelli